Ständige Ausstellung zu Hubert Salentin

Hubert Salentin (1822-1910)

Am vergangenen Samstag eröffnete in der Landesburg in Zülpich die ständige Ausstellung  zu den Maler Hubert Salentin. Die Bilder des berühmten Zülpicher Malers waren für eine länger Zeit der Öffentlichkeit nicht zugänglich gewesen.

Mit der ständigen Ausstellung entwickelt sich der Bereich um die Landesburg und das Museum der Badekultur immer mehr zum Besuchermagnet der Stadt Zülpich. Damit bietet Zülpich für Kulturinteressierte ein breites Angebot auf dem Mühlenberg. Neben der ständigen Ausstellung zu Salentin können die Wechselausstellungen im Museum der Badekultur und die Ausstellung in den Räumen des Geschichtsverein besichtig werden.

Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen ob das Angebot auch von der Öffentlichkeit angenommen wird. Wichtig wird die Vernetzung in den Kulturellen Kreisen sein, damit das Angebot auch über die Grenzen von Zülpich hinaus bekannt wird.

Artikel in der Kölnischen Rundschau

Artikel im Kölner Stadt-Anzeigen

Kulturnacht in der Stephanusschule in Bürvenich

Am 22.06. veranstalte die Stephanusschule in Zülpich-Bürvenich eine Kulturnacht. Trotz des Deutschlandspiel bei der Fußball-EM war die Kulturnacht des Förderschule sehr gut besucht. Neben Eltern und Schülern waren auch sehr viel Kulturinteressierte der Einladung der Schule gefolgt.

Den Anwesenden wurde neben den Ausstellung von Werken von Schülern und von Künstlern aus der Region ein breites Spektrum von Tanz, Musik, Lesung und Theater geboten.

Die Schule hat Eindrucksvoll gezeigt das man nicht immer nach Köln oder Bonn fahren muss um Kulturell etwas geboten zu bekommen. Den Lehren und Schülern möchte ich für so viel Engagement danken.

Ausstellung „Kunst im Dritten Reich – Werner Peiner – Verführer oder Verführter“

Am 19.05.2012 wurde im KunstForumEifel in Gemünd die Ausstellung zu Werner Peiner eröffnet. Initiator der Ausstellung ist der Förderverein Maler der Eifel unter der Künstlerischen Leitung von Dr. Dieter Pesch.

Bereits vor der Eröffnung wurde die Ausstellung von verschieden Gruppierung als Verherrlichung „brauner“-Kunst bezeichnet. Trotz aller öffentlicher Kritik an der Ausstellung, bin ich der Einladung des KunstForumEifel zur Eröffnungsveranstaltung gefolgt um mir selbst ein Bild zu machen.

In der Ausstellung werden neben Peiner-Werken sehr viele Begleittexte gezeigt, wodurch es eher den Charakter einer Dokumentation bekommt. Durch die vielen Begleittexte ist für die Besichtigung der Ausstellung/Dokumentation viel Zeit einzuplanen. Allen Kritikern empfehle ich, trotz der Vorbehalte, sich persönlich ein Bild über die Aufarbeitung des Themas zu machen.

Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus muss auch im Themenfeld Kunst möglich sein. Des weiteren sollten Dokumentationen mit diesem Themenbezug, nicht allein auf Vogelsang zugänglich gemacht werden.

Von Seiten der Politik waren leider nur wenige Vertreter anwesend, was ja ehr die Ausnahme bei Ausstellungseröffnungen ist. Haben hier bei evtl. die Vorurteile gesiegt?

Für die Dauer der Ausstellung wird vom „Eifeler Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ eine Protestprogramm organisiert.

Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Rundschau

Großer Zuspruch beim Kulturfrühstück der FDP in Blankenheim

Hans Reiff, Christian Grau, Prof. Henrik Hanstein, Dr. Ingo Wolf

Sehr gut besucht war das Kulturfrühstück der FDP in Blankenheim.
Rund 60 Kunstschaffende und Kulturinteressierte hatten den Weg auf den Burgberg in Blankenheim gefunden und waren der Einladung der FDP-Kreistagsfraktion zum Informationsaustausch gefolgt.

„Dieses große Interesse an unserer Veranstaltung zeigt uns, das wir den richtigen Weg für einen guten Informationsaustausch zwischen der Kultur und der Politik geschaffen haben“ erklärt Christian Grau, Vorsitzender des Kulturausschusses im Kreistag.

Sicherlich waren die beiden Referenten des Tages, Professor Henrik Hanstein (Geschäftsführer des bekannten Kunsthauses Lempertz in Köln) und Manfred Lang (erklärter Anhänger der Eifeler Kultur) Zugpferde für die Veranstaltung.

Unter der Überschrift „Vermarktung von regionaler Kunst“ referierte Prof. Henrik Hanstein mit beeindruckenden kunsthistorischen Kenntnissen und gewürzt mit vielen Anekdoten über die Entwicklung des Kunsthandels über die Jahrhunderte bis in die Neuzeit. Er plädierte für eine Unterstützung der regionalen Künstler durch die Kommunen. Das Bereitstellen von Räumlichkeiten für Ausstellungen sei eine sehr gute Möglichkeit zur Förderung der regionalen Künstler, die sich auch finanzschwache Kommunen leisten können.

Manfred Lang glänzte anschließend einmal mehr als exzellenter Erzähler der Eifel Kultur und der Wesensart der Eifeler Menschen. Seine Erzählungen aus seiner Jugendzeit vom Messdiener bis zum „Brandstifter“ der elterlichen Scheune waren kurzweilig und brachten die Lacher auf seine Seite.

Im Resumee wird die erfolgreiche Veranstaltungsreihe der FDP-Kreistagsfraktion fortgesetzt, so Hans Reiff, der Fraktionschef der Liberalen im Kreistag.
„Wir haben unsere Veransstaltungen zwischenzeitlich auch um „Kulturrundgängen“ in den Ortschaften ergänzt.“