„Promi-Torwandschießen“ beim SC Wißkirchen

Zum 10. Mal hat der SC Wißkirchen sein „Prominenten-Torwandschießen“ zu Gunsten einer gemeinnützigen Organisation durchgeführt.

Der Einladung zum Torwandschießen sind auch dieses Jahr wieder viele lokale „Prominente“ aus Politik, Wirtschaft usw. gefolgt.

Die Schirmherren Henning Krautmacher und Hannes Schöner

„Das Torwandschießen ist eine schöne Abwechslung im politischen Alltag. Auch wenn dieses Jahr kein Schuss traf, so zählt doch der Olympische Gedanke“, so Grau.

Die Schirmherren der Veranstaltung, Henning Krautmacher und Hannes Schöner von der Musikgruppe „Die Höhner“, konnten am Ende der Veranstaltung 4.800€ an den Deutschen Kinderschutzbund e.V. überreichen.

Der Weg zum ersten Alleinflug

Die Freiheit des Fliegen hatte mich schon länger fasziniert und im Sommer 2010 habe ich die Möglichkeit der Schnuppermitgliedschaft bei der Segelfluggruppe Wershofengenutzt und meinen ersten Ausbildungsflug in einem Segelflugzeug gemacht. Nach den ersten Starts kam dann erst einmal die Ernüchterung und die Erkenntnis das es bis zum ersten Alleinflug noch ein weiter Weg sein wird.

Vor dem ersten Alleinflug

Aus beruflichen Gründen hatte ich leider nicht oft die Möglichkeit zum fliegen und zwischen den einzelnen Ausbildungsflügen lag immer ein längerer Zeitraum. Die erhofften Erfolge wollten sich somit leider nicht in der gewünschten Geschwindigkeit einstellen.

Vor allen die Landung hat mir zuletzt noch einige Probleme bereitet, sodass ich mich entschieden habe einen Intensivkurs in der Segelflugschule Oerlinghausen zu buchen.

Da Montag ein Feiertag war, begann die Ausbildung am Dienstag 8:15 Uhr im Briefing Raum der Flugschule. Nach eine Einweisung in Wetter und die Gegebenheiten des Flugplatz ging es dann auch schon an den Start. Wir waren drei Schüler in der Anfängergruppe mit ungefähr gleichen Ausbildungsstand. Uns drei fehlte der letzte Schliff für eine sichere Landung. Durch die homogene Zusammenstellung der Gruppe hatte der Fluglehrer auch den Vorteil nicht für jeden Schüler einen anderen Schwerpunkt setzen zu müssen.

Nachdem sich der Fluglehrer ein Bild über unser Können gemacht hat, wurde kontinuierlich an den Defiziten gearbeitet. Mit viel Geduld hat der Fluglehrer Tipps und Tricks gegeben. Ich glaube ich hätte mit mir nicht so viel Geduld gehabt 😉

Am Nachmittag des vierten Ausbildungstages war es dann soweit das ich meinen Überprüfungsflug mit einen weiteren Fluglehrer hatte und danach meine Alleinflüge machen konnte. Jeder der sein Alleinflug schob hinter sich hat, weiß was für ein schönes Gefühl es doch ist das erste Mal ohne Fluglehrer in der Luft zu sein.

Die Ausstattung der Segelflugschule kann aus meiner Sicht als sehr gut beschrieben werden. Vor allen die große Anzahl an Flugzeugen und die 6-Trommel Winde sorgt dafür das jeder die Möglichkeit hat gut und schnell in die Luft zu kommen.

Die Unterkünfte kann ich selbst nicht bewerten, habe aber nur gutes davon gehört. Mittags ist das Essen auf jeden Fall sehr gut. Wer nicht direkt in der Flugschule wohne möchte, findet in Oerlinghausen auch Ferienwohnungen.

Im Nachhinein finde ich den Mix aus Vereinsausbildung und Flugschule, wie ich ihn gewählt habe, als Optimal. Die Flugschule sieht sich selbst auch nicht als Konkurrenz zur Vereinsausbildung sondern als Ergänzung.

Ich kann die Flugschule empfehlen und werde sie sicher auch wieder nutzen, wenn ich das Gefühl das es Zeit für eine Intensivbetreuung ist…

Stärkung des Schulstandort Zülpich

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Heute hat der Rat der Stadt Zülpich einstimmig beschlossen die Karl-von-Lutzenberger-Realschule im Rahmen der kommunalen Zusammenarbeit gemeinsam mit der Gemeinde Vetweiß zu betreiben.

Der demographische Wandel macht auch vor der Stadt Zülpich nicht halt. Bereits heute sind wir bei den weiterführenden Schulen auf nicht Zülpicher Schüler angewiesen. Die meisten auswärtigen Schüler, der weiterführenden Schulen in Zülpich, kommen aus den Gemeinden Vettweiß und Nörvenich. Diese Schüler tragen zu einer Sicherung der Schullandschaft in Zülpich bei. Im Sinne einer vorausschauenden Schulentwicklungsplanung hat sich Politik und Verwaltung entschlossen die interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Vettweiß zu suchen.

Ab dem Schuljahr 2013/14 soll die Karl-von-Lutzenberger-Realschule einen weiteren Standort in der Gemeinde Vettweiß erhalten. Die Realschule wird an beiden Standorten Zweizügig betrieben.

Durch diese Zusammenarbeit kann in Zülpich auch weiterhin das bewährte dreigliedrige Schulsystem angeboten werden.

Der Rat der Gemeinde Vetweiß hat bereits am 16.05.2012 einstimmig dieser interkommunalen Zusammenarbeit zugestimmt.

Ausstellung „Kunst im Dritten Reich – Werner Peiner – Verführer oder Verführter“

Am 19.05.2012 wurde im KunstForumEifel in Gemünd die Ausstellung zu Werner Peiner eröffnet. Initiator der Ausstellung ist der Förderverein Maler der Eifel unter der Künstlerischen Leitung von Dr. Dieter Pesch.

Bereits vor der Eröffnung wurde die Ausstellung von verschieden Gruppierung als Verherrlichung „brauner“-Kunst bezeichnet. Trotz aller öffentlicher Kritik an der Ausstellung, bin ich der Einladung des KunstForumEifel zur Eröffnungsveranstaltung gefolgt um mir selbst ein Bild zu machen.

In der Ausstellung werden neben Peiner-Werken sehr viele Begleittexte gezeigt, wodurch es eher den Charakter einer Dokumentation bekommt. Durch die vielen Begleittexte ist für die Besichtigung der Ausstellung/Dokumentation viel Zeit einzuplanen. Allen Kritikern empfehle ich, trotz der Vorbehalte, sich persönlich ein Bild über die Aufarbeitung des Themas zu machen.

Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus muss auch im Themenfeld Kunst möglich sein. Des weiteren sollten Dokumentationen mit diesem Themenbezug, nicht allein auf Vogelsang zugänglich gemacht werden.

Von Seiten der Politik waren leider nur wenige Vertreter anwesend, was ja ehr die Ausnahme bei Ausstellungseröffnungen ist. Haben hier bei evtl. die Vorurteile gesiegt?

Für die Dauer der Ausstellung wird vom „Eifeler Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ eine Protestprogramm organisiert.

Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Rundschau

Papierloser Sitzungsdienst im Kreis Euskirchen

© rdnzl – Fotolia.com

Die Kreisverwaltung möchte zusammen mir einigen Kreistagsmitgliedern den papierlosen Sitzungsdienst testen. Bis Ende 2012 soll entschieden werden ob zukünftig auf Papier verzichtet werden kann.

Bei dem papierlosen Sitzungsdienst werden die Vorlagen und Dokumente elektronisch auf Notebook oder Apple iPad zur Verfügung gestellt. In der Testphase bekommen einige Kreistagsmitglieder von der Kreisverwaltung ein iPad zur Verfügung gestellt um das neue Verfahren testen zu können. Am Test nehmen auch einige Kreistagsmitglieder mit eigenen Notebook bzw. iPad teil.

Derzeit werden den Kreistagsmitgliedern alle Vorlagen und Dokumente per Post zugestellt. Das sind in den Sitzungswochen mehrere Postsendungen pro Woche. Vor den Sitzungen müssen dann die „lose-Blatt-Sammlungen“ sortiert werden.

Die Vorlagen konnten bereits seit längeren über das Ratsinformationssystem als PDF geladen werden. Es wurde jedoch nur ein PDF mit der gesamten Tagesordnung angeboten. Da der Umfang der Sitzungsunterlagen auch mal 1.500 Seiten und mehr erreichen kann, war das blättern durch solch ein großes PDF-Dokument nicht sehr komfortabel. Die speziell für den Sitzungsdienst entwickelte Software für Windows Notebooks bzw. das iPad bildet in der aktuellen Version bereits sehr gut die Abläufe in einer Sitzung ab.

Mit den neuen Verfahren versprechen sich Politik und Verwaltung zukünftig Kosten und Zeit zu sparen.

40 Jahre Hans-Verbeek-Schule

Am 12. Mai feierte die Förderschule (Förderschwerpunkt geistige Entwicklung) ihr 40 jähriges Bestehen. Viele Gäste sind der Einladung von Schulleiterin Schmitz gefolgt.

Absoluter Höhepunkt der Feierstunde waren die Auftritte der Schulband.

Es wurde eindrucksvoll gezeigt was man mit individueller Förderung erreichen kann. Bei aller notwendigen Diskussionen zur Inklussion darf man die gute Arbeit die an den Förderschulen gemacht wird, nicht vernachlässigen.

Kulturkonvent der Region Aachen

(c) www.via2018.eu

Mit einer gemeinsamen Erklärung haben die Kulturausschüsse der Region Aachen die Bewerbung von Maastricht und der Euregio Maas-Rhein zur Europäischen Kulturhauptstadt 2018 unterstützt.

Durch die grenzüberschreitende Ausrichtung hat Maastricht in seiner Bewerbung ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den anderen Bewerbern. Ob der Titel „Kulturhauptstadt 2018“ an Maastricht und die Euregio Maas-Rhein geht, entscheidet sich in der ersten Runde im März 2013. Die endgültige Entscheidung wird dann Ende 2013 fallen.

Auch wenn der Kreis Euskirchen nicht in direkter Nachbarschaft zu Maastricht liegt, ist eine Beteiligung in Rahmen von Veranstaltungen z.B. auf Vogelsang möglich.

„Die einstimmige Unterstützung durch den Kulturkonvent ist eine Kraftvolle Unterstützung für die Bewerbung Maastricht“ so Christian Grau, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Sport und Kultur im Kreis Euskirchen.

Der erstmals durchgeführte Kulturkonvent war eine gemeinsame Veranstaltung der für kulturelle Angelegenheiten zuständigen Fachausschüsse der Kreise Euskirchen, Düren, Heinsberg, der Städteregion Aachen und der Stadt Aachen.

© Regio Aachen

Großer Zuspruch beim Kulturfrühstück der FDP in Blankenheim

Hans Reiff, Christian Grau, Prof. Henrik Hanstein, Dr. Ingo Wolf

Sehr gut besucht war das Kulturfrühstück der FDP in Blankenheim.
Rund 60 Kunstschaffende und Kulturinteressierte hatten den Weg auf den Burgberg in Blankenheim gefunden und waren der Einladung der FDP-Kreistagsfraktion zum Informationsaustausch gefolgt.

„Dieses große Interesse an unserer Veranstaltung zeigt uns, das wir den richtigen Weg für einen guten Informationsaustausch zwischen der Kultur und der Politik geschaffen haben“ erklärt Christian Grau, Vorsitzender des Kulturausschusses im Kreistag.

Sicherlich waren die beiden Referenten des Tages, Professor Henrik Hanstein (Geschäftsführer des bekannten Kunsthauses Lempertz in Köln) und Manfred Lang (erklärter Anhänger der Eifeler Kultur) Zugpferde für die Veranstaltung.

Unter der Überschrift „Vermarktung von regionaler Kunst“ referierte Prof. Henrik Hanstein mit beeindruckenden kunsthistorischen Kenntnissen und gewürzt mit vielen Anekdoten über die Entwicklung des Kunsthandels über die Jahrhunderte bis in die Neuzeit. Er plädierte für eine Unterstützung der regionalen Künstler durch die Kommunen. Das Bereitstellen von Räumlichkeiten für Ausstellungen sei eine sehr gute Möglichkeit zur Förderung der regionalen Künstler, die sich auch finanzschwache Kommunen leisten können.

Manfred Lang glänzte anschließend einmal mehr als exzellenter Erzähler der Eifel Kultur und der Wesensart der Eifeler Menschen. Seine Erzählungen aus seiner Jugendzeit vom Messdiener bis zum „Brandstifter“ der elterlichen Scheune waren kurzweilig und brachten die Lacher auf seine Seite.

Im Resumee wird die erfolgreiche Veranstaltungsreihe der FDP-Kreistagsfraktion fortgesetzt, so Hans Reiff, der Fraktionschef der Liberalen im Kreistag.
„Wir haben unsere Veransstaltungen zwischenzeitlich auch um „Kulturrundgängen“ in den Ortschaften ergänzt.“

Wettbewerbsfähige Ausbildung am Thomas Eßer Berufskolleg Euskirchen

Unter dem Motto „Face the Future“ (Begegne der Zukunft) stellten am 02. Februar die Absolventen des Bildungsgang „Informations-technischen-Assitenten“ (ITA) ihre Abschlussarbeiten vor Vertretern aus Industrie, Handwerk und Politik auf dem ITA-Forum vor.

Das ITA-Forum wird bereits zum achten Mal von dem Thomas Eßer Berufskolleg (TEB) durchgeführt.
„Auf beeindruckende Weise präsentieren die Schüler und die Schule hier die gute Qualität der Ausbildung.“ sagt Christian Grau, Vorsitzender des Schulausschusses im Kreistag Euskirchen.
Die von den Schülern vorgestellten Projekte orientierten sich an vorhandenen Problemstellungen und werden zukünftig im Schulbetrieb des TEB weiter genutzt. Zu den Projekten zählte unter anderen die Erstellung einer neuen und modernen Internetseite für das Berufskolleg.

„Die Umsetzung und Präsentation aller Abschlussarbeiten erfolgte auf einem sehr hohen Niveau. Die Schüler werden im TEB optimal auf das Arbeitsleben vorbereitet.“, so Grau, der auch Mitglied im Rat der Stadt Zülpich ist und seinen Schwerpunkt in Jugend- und Schulpolitik setzt.