Stärkung des Schulstandort Zülpich

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Heute hat der Rat der Stadt Zülpich einstimmig beschlossen die Karl-von-Lutzenberger-Realschule im Rahmen der kommunalen Zusammenarbeit gemeinsam mit der Gemeinde Vetweiß zu betreiben.

Der demographische Wandel macht auch vor der Stadt Zülpich nicht halt. Bereits heute sind wir bei den weiterführenden Schulen auf nicht Zülpicher Schüler angewiesen. Die meisten auswärtigen Schüler, der weiterführenden Schulen in Zülpich, kommen aus den Gemeinden Vettweiß und Nörvenich. Diese Schüler tragen zu einer Sicherung der Schullandschaft in Zülpich bei. Im Sinne einer vorausschauenden Schulentwicklungsplanung hat sich Politik und Verwaltung entschlossen die interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Vettweiß zu suchen.

Ab dem Schuljahr 2013/14 soll die Karl-von-Lutzenberger-Realschule einen weiteren Standort in der Gemeinde Vettweiß erhalten. Die Realschule wird an beiden Standorten Zweizügig betrieben.

Durch diese Zusammenarbeit kann in Zülpich auch weiterhin das bewährte dreigliedrige Schulsystem angeboten werden.

Der Rat der Gemeinde Vetweiß hat bereits am 16.05.2012 einstimmig dieser interkommunalen Zusammenarbeit zugestimmt.

Ausstellung „Kunst im Dritten Reich – Werner Peiner – Verführer oder Verführter“

Am 19.05.2012 wurde im KunstForumEifel in Gemünd die Ausstellung zu Werner Peiner eröffnet. Initiator der Ausstellung ist der Förderverein Maler der Eifel unter der Künstlerischen Leitung von Dr. Dieter Pesch.

Bereits vor der Eröffnung wurde die Ausstellung von verschieden Gruppierung als Verherrlichung „brauner“-Kunst bezeichnet. Trotz aller öffentlicher Kritik an der Ausstellung, bin ich der Einladung des KunstForumEifel zur Eröffnungsveranstaltung gefolgt um mir selbst ein Bild zu machen.

In der Ausstellung werden neben Peiner-Werken sehr viele Begleittexte gezeigt, wodurch es eher den Charakter einer Dokumentation bekommt. Durch die vielen Begleittexte ist für die Besichtigung der Ausstellung/Dokumentation viel Zeit einzuplanen. Allen Kritikern empfehle ich, trotz der Vorbehalte, sich persönlich ein Bild über die Aufarbeitung des Themas zu machen.

Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus muss auch im Themenfeld Kunst möglich sein. Des weiteren sollten Dokumentationen mit diesem Themenbezug, nicht allein auf Vogelsang zugänglich gemacht werden.

Von Seiten der Politik waren leider nur wenige Vertreter anwesend, was ja ehr die Ausnahme bei Ausstellungseröffnungen ist. Haben hier bei evtl. die Vorurteile gesiegt?

Für die Dauer der Ausstellung wird vom „Eifeler Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ eine Protestprogramm organisiert.

Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Rundschau

Papierloser Sitzungsdienst im Kreis Euskirchen

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Die Kreisverwaltung möchte zusammen mir einigen Kreistagsmitgliedern den papierlosen Sitzungsdienst testen. Bis Ende 2012 soll entschieden werden ob zukünftig auf Papier verzichtet werden kann.

Bei dem papierlosen Sitzungsdienst werden die Vorlagen und Dokumente elektronisch auf Notebook oder Apple iPad zur Verfügung gestellt. In der Testphase bekommen einige Kreistagsmitglieder von der Kreisverwaltung ein iPad zur Verfügung gestellt um das neue Verfahren testen zu können. Am Test nehmen auch einige Kreistagsmitglieder mit eigenen Notebook bzw. iPad teil.

Derzeit werden den Kreistagsmitgliedern alle Vorlagen und Dokumente per Post zugestellt. Das sind in den Sitzungswochen mehrere Postsendungen pro Woche. Vor den Sitzungen müssen dann die „lose-Blatt-Sammlungen“ sortiert werden.

Die Vorlagen konnten bereits seit längeren über das Ratsinformationssystem als PDF geladen werden. Es wurde jedoch nur ein PDF mit der gesamten Tagesordnung angeboten. Da der Umfang der Sitzungsunterlagen auch mal 1.500 Seiten und mehr erreichen kann, war das blättern durch solch ein großes PDF-Dokument nicht sehr komfortabel. Die speziell für den Sitzungsdienst entwickelte Software für Windows Notebooks bzw. das iPad bildet in der aktuellen Version bereits sehr gut die Abläufe in einer Sitzung ab.

Mit den neuen Verfahren versprechen sich Politik und Verwaltung zukünftig Kosten und Zeit zu sparen.

40 Jahre Hans-Verbeek-Schule

Am 12. Mai feierte die Förderschule (Förderschwerpunkt geistige Entwicklung) ihr 40 jähriges Bestehen. Viele Gäste sind der Einladung von Schulleiterin Schmitz gefolgt.

Absoluter Höhepunkt der Feierstunde waren die Auftritte der Schulband.

Es wurde eindrucksvoll gezeigt was man mit individueller Förderung erreichen kann. Bei aller notwendigen Diskussionen zur Inklussion darf man die gute Arbeit die an den Förderschulen gemacht wird, nicht vernachlässigen.

Kulturkonvent der Region Aachen

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Mit einer gemeinsamen Erklärung haben die Kulturausschüsse der Region Aachen die Bewerbung von Maastricht und der Euregio Maas-Rhein zur Europäischen Kulturhauptstadt 2018 unterstützt.

Durch die grenzüberschreitende Ausrichtung hat Maastricht in seiner Bewerbung ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den anderen Bewerbern. Ob der Titel „Kulturhauptstadt 2018“ an Maastricht und die Euregio Maas-Rhein geht, entscheidet sich in der ersten Runde im März 2013. Die endgültige Entscheidung wird dann Ende 2013 fallen.

Auch wenn der Kreis Euskirchen nicht in direkter Nachbarschaft zu Maastricht liegt, ist eine Beteiligung in Rahmen von Veranstaltungen z.B. auf Vogelsang möglich.

„Die einstimmige Unterstützung durch den Kulturkonvent ist eine Kraftvolle Unterstützung für die Bewerbung Maastricht“ so Christian Grau, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Sport und Kultur im Kreis Euskirchen.

Der erstmals durchgeführte Kulturkonvent war eine gemeinsame Veranstaltung der für kulturelle Angelegenheiten zuständigen Fachausschüsse der Kreise Euskirchen, Düren, Heinsberg, der Städteregion Aachen und der Stadt Aachen.

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